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Besuch von zwei Studienseminaren im Deutschen Zusatzstoffmuseum, Hamburg

Zusatzstoffe finden wir überall, ob in Lebensmittel, Treibstoffen oder Plastiken. Sie haben unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen, müssen unterschiedlichen Kriterien genügen und bergen manche Risiken.

Das Hamburger Zusatzstoffmuseum hat sich zur Aufgabe gemacht hier etwas Licht in die Bandbreite an biologischen und chemischen Stoffen zu bringen. Schon im Altertum und zunehmend im 19.Jahrhundert wurden Stoffe zur Haltbarmachung (Pökeln), Farbgebung (Beispiel: Margarine) oder Streckung (Fleischextrakt) verwendet. Dabei gab es auch Scharlatanerie und Berufsstrafen (Bäcker).

Zwei Studienseminare aus Stade, Biologie und Chemie besuchten das Zusatzstoffmuseum. Historie, umfangreiche Beispiele und ein virtueller Einkauf zu gesundheitlichen Belastungen beim Verzehr sind vor Ort zu finden. Unterschiede wie z.B. zwischen Vanillin und Vanillezucker.

Der Besuch ist geeignet, um Schüler ab Klasse 9 Verwendungszwecke von u.a. organischen Stoffen, z.B. Estern oder Naturstoffe, zu geben.

Mehr Infos unter https://www.zusatzstoffmuseum.de/

Foto: Copyright Deutsches Zusatzstoffmuseum